Freunde – unser soziales Dorf

Wer gute Freunde hat, lebt erheblich länger, ist glücklicher und selbstbewusster. Daher muss man gute Freundschaften pflegen, denen man alles erzählen kann und von denen man sich verstanden fühlt. Doch wir haben bisher unterschätzt, dass man auch auf ein soziales Netzwerk angewiesen ist, damit wir uns im Leben aufgehoben fühlen. Das sind Freunde, mit denen man in der Freizeit viel unternimmt. Das sind Gruppen, mit denen man gemeinsame Ziele und Werte teilt. Oft sind das auch nachbarschaftliche Beziehungen, die von einer großen Hilfsbereitschaft geprägt sind.

Ein solches soziales Netzwerk ist ein soziales Dorf, das uns das Gefühl einer verlässlichen Welt vermittelt. Wer ein solches Netzwerk pflegt, ist seelisch wesentlich stabiler. Das ist das Ergebnis einer Langzeitstudie von Wolfgang Krüger. Er betont, dass man in einem solchen Netzwerk keineswegs mit jedem eng befreundet sein muss. Man müsse nicht jeden mögen. Aber insgesamt führt die Zugehörigkeit zu einem solchen Netzwerk zu einem Gefühl des sozialen Eingebundenseins, so dass wir ins in dieser mitunter schwierigen Welt aufgehoben und gestützt fühlen.

Ausführlicher beschreibt der Berliner Psychotherapeut Dr. Wolfgang Krüger in seinem Buch ‚Freundschaften: beginnen, verbessern, gestalten‘, warum Freundschaften so wichtig sind und wie wir sie verbessern können.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s